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Entwicklung von Plattendialysatoren |
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Frederik Kiil befasste sich 1960 mit den hydrodynamischen Verhältnissen und dem Strömungswiderstand in künstlichen Nieren und entwickelte einen Plattendialysator. Da man zu dieser Zeit davon ausging, dass sich der Einsatz von Blutpumpen negativ auf die Blutkörperchen auswirken würde, war man bemüht, allein mit Hilfe des arteriellen Blutdrucks einen ausreichenden Blutfluss durch den Dialysator aufrecht zu erhalten. Die Platten des Dialysators bestanden zunächst aus Gummi, später aus Epoxyharz und Polypropylen. Die fehlende Blutpumpe, das geringe Blutfüllvolumen (ca. 400 ml) und die Oberfläche von nur 1qm erforderten jedoch Dialysezeiten bis zu 14 Stunden.
Bedeutung erlangte der Kiil-Dialysator aufgrund seiner Wiederverwendbarkeit und damit seiner Wirtschaftlichkeit. Zunächst wurde er zur Sterilisation der Membranen mit Formalin gefüllt, später wurden die Membranen steril gefertigt. Die großen Membranen wurden bei allen nachfolgenden Einmal-Plattendialysatoren durch eine größere Anzahl übereinander geschichteter kleinerer Membranplatten ersetzt. So wurde der Dialysator selbst kleiner, die effektive Membranoberfläche aber vergrößerte sich. |
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