Die experimentiell Phase der Peritonealdialyse

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1740 behandelte Christopher Warrick, England, bereits eine Patientin mit Aszites. Warrick instillierte eine Lösung aus „Bristol-Water" und „Claret Wine" als Dialyselösung. Den Wein benutzte er in der Annahme einer antibakteriellen Wirkung. Instilliert wurde die Lösung mit einem Lederrohr. Nach drei Behandlungen mußte er diese Art der Therapie aufgeben, weil die Patientin massiv ("violent") reagierte. Sie überlebte jedoch die Behandlung und erholte sich innerhalb weniger Wochen, - auch von ihrem Aszites.

Die Forscher zu dieser Zeit waren in erster Linie an der Leistungsfähigkeit des Peritoneums, besonders was die Entfernung der Toxine wie Harnstoff und Kreatinin betraf, interessiert. Sie übersahen aber die Möglichkeit der zusätzlichen Entwässerung der Patienten.

1877 beschrieb G. Wegener, Deutschland, die Absorptionsrate des Peritoneums. Er machte Versuche mit verschiedenen Lösungen und berichtete über erste Tierversuche.

1894 beschrieben E. H. Starling und A. H. Tubby erstmals den Flüssigkeitsentzug über das Peritoneum.

1918 konnte Desider Engel nachweisen, daß Eiweiß das Peritoneum passieren kann. Seine signifikante Entdeckung wurde von späteren Forschern bestätigt, die beweisen wollten, daß die Peritonealdialyse effizienter sei bei der Entfernung größerer Moleküle als bei der Hämodialyse.

1923 äußerte Tracy Putnam-Johns Hopkins University, Baltimor, die Vermutung, daß das Peritoneum zur Korrektur physiologischer Probleme genutzt werden könne.

 
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